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Lange bevor der Begriff der Begabungsförderung
in aller Munde war, forderte Maria Montessori anfangs des
20. Jahrhunderts ein Schulsystem, das den Begabungen aller
Kinder gerecht würde.
Mit einem einheitlich nivellierenden Frontalunterricht, der
weder auf Schwächen noch auf Stärken einzelner SchülerInnen
einzugehen vermag, sah sie keine Möglichkeit, diesem Anspruch
gerecht zu werden.
Einzig in der Abschaffung eines vorgegebenen Lehrplanes und
in der totalen Individualisierung des Lernprozesses sah sie
eine Chance, dem einzelnen Kind die ihm zustehenden optimalen
Entwicklungsbedingungen zu verschaffen.
Weitere Informationen
zur Begabungsförderung
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